Bauphysik-Exp.

Projekt Bauphysik-Experimente

Projekttitel:

Bauphysik-Experimente  mit wenig Heizenergie bauschadensfrei wohnen

 

Bauen und Wohnen - derzeit noch einer der energieintensivsten Bereiche - bietet ein riesiges Einsparpotenzial, das maßgeblich dazu beitragen soll und kann, die Energiewende unzusetzen und die Klimaschutzziele zu erreichen. Das betrifft einerseits das Nutzerverhalten und andererseits bauliche Maßnahmen. Die teils sehr divers geführte öffentliche Diskussion zu Sanierungsmaßnahmen hat zu Unsicherheiten und Bedenken bei vielen geführt: Wird durch Dämmen die Schimmelbildung begünstigt? Darf man nach der Sanierung noch das Fenster öffnen, um zu lüften? Oder fördert das Lüften etwa Schäden an der Bausubstanz?

Diese Unsicherheiten und Bedenken greift das Projekt, dass das Energie- und Umweltzentrum am Deister mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ins Leben gerufen hat, auf. Mittels einfacher, dem Alltag entlehnter Experimente lassen sich die bauphysikalischen Zusammenhänge, die hinter Fragen wie die oben angegebenen stehen, auch für Laien verständlich darstellen. Was man mit den eigenen Augen beobachtet, mit den eigenen Händen gefühlt hat, bleibt im Gedächtnis und hilft, Unklarheiten zu beseitigen.

Fühlen, beobachten und staunen ... Beispiele für Experimente

Kubikmeter.jpg

Wie groß ist ein Kubikmeter Luft?

Größenangaben lassen sich viel besser verstehen, wenn man sie plastisch vor sich sieht. Hier stellt ein Würfel aus Folie einen Kubikmeter Luft dar. Durch die Wärme eines Toasters beginnt er zu schweben und weist auf einen der häufigsten Ursachen für Bauschäden hin.

Wärmeleitung verstehen mithilfe eines Luftballons

Warum platzt dieser Luftballon nicht, obwohl ein Feuerzeug ihn stark erhitzt? Mit diesem überraschenden Experiment befinden wir uns mitten im Thema Wärmeleitung und -speicherung. Damit können wir Konsequenzen für das Bauwesen ableiten.

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Warum fühlen sich manche Materialien wärmer an als andere?

Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherfähigkeit können mit den Händen erfühlt werden.

 

Zielgruppe

Das Vorhaben richtet sich an Akteure aus dem Bildungsbereich wie Lehrer, Ausbilder und Seminarleiter der schulischen Aus- und Weiterbildung sowie an Beratende im Baustoffhandel und in der Industrie, die zum Thema Energieeffizienz und Bauschadensfreiheit informieren und weiterbilden. 

Vorgehensweise

Entwickelt werden einprägsame Experimente aus dem Wohnumfeld, die physikalische Phänomene auf ein allgemein verständliches Niveau bringen. Diese Experimente werden durch einen Projektbeirat, dem Experten aus unterschiedlichen Bereichen angehören. auf ihre Praxisrelevanz hin geprüft. Die Anregungen des Beirat fließen in die Optimierung der Experimente ein. Im abschließenden Schritt wird die Zielgrupe in Seminaren zu Multiplikatoren ausgebildet.


Themen

  • Dämmen: Wie viel Dämmung ist erforderlich? Welche Materialien können verwendet werden? Dürfen hoch gedämmte Fenster in Altbauten eingesetzt werden? Unter welchen Bedingungen entsteht Schimmel und wie lässt er sich vermeiden?
  • Heizen: Durchheizen oder nachts abkühlen lassen? Wie schnell kühlt ein Raum aus, wenn nicht gehizt wird?
  • Lüften: Wie lüftet man energiesparend? Wie viel Luft braucht der Mensch und wie viel Feuchtigkeit gibt er an die Raumluft ab?

 
Ablauf

Das Projekt gliedert sich in fünf Module. Nach einer Entwicklungsphase werden die Experimente ab Sommer 2022 in Seminaren erprobt und weiterentwickelt. Daran anschließend wird ein Leitfaden erarbeitet und veröffentlicht, der den Nachbau der Experimente anleitet. 
Ablauf-Schema.jpg

Projektleitung

Projektleitung: Wilfried Walther


Projektadresse

Energie- und Umweltzentrum am Deister e.V.
Zum Energie- u. Umweltzentrum 1
31832 Springe
 
Projektkennzeichen: 37269/01


Bearbeitungszeitraum

Dezember 2021 bis November 2023

 

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Kontakt

Wilfried Walther 
T: 05044 975-33,
walther@e-u-z.de


Förderung

Das Projekt wird gefördert von:

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Für Sie zum Herunterladen

Kurzbeschreibung des Projektes

Herzlichen Dank an die Sponsoren des Projekts

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