Projekt LeKoKli

Projekt LeKoKli

Lernfeld Kommune für Klimaschutz –
Verknüpfung von Bildungs- und kommunalen Klimaschutzprozessen

 

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Fachtagungen (ganztägig)

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Projekt „Lernfeld Kommune für Klimaschutz – Verknüpfung von Bildungs- und kommunalen Klimaschutzprozessen“ (LeKoKli) zu teilen und über mögliche Strategien zur Umsetzung auch in Ihrer Kommune und Schule zu diskutieren!

Frankfurt 05.02.2019
Dortmund 21.03.2019
Hannover 26.03.2019

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Ziel des Projektes …

... ist es, das Interesse junger Menschen an kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategien zu wecken und aktive Beteiligungsprozesse zwischen Schulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und Kommunalverwaltungen zu analysieren und zu initiieren. Dabei dient die Kommune als "Lernort", SchülerInnen der Sekundarstufen I und II können auf diese Weise lokale, lebensweltliche Fragestellungen einbringen und sich an der Entwicklung und Fortschreibung von kommunalen Klimaschutz- und Quartierskonzepten beteiligen.

Das Projekt möchte Impulse geben, wie Schulen und Kommunen und externe Bildungspartner zu einer dauerhaften Kooperation gelangen, die den SchülerInnen eine Mitwirkung an der kommunalen Klimaschutzpolitik ermöglicht. Das Erfahren von Selbstwirksamkeit kombiniert mit wertschätzender Resonanz durch die Kommune und die anderen Partner soll die SchülerInnen zum Engagement für den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung ihrer Kommune motivieren.


Phasen des Projektes

1. Analyse kommunaler Klimaschutzkonzepte und -prozesse
In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen werden zwanzig Kommunen ausgewählt und deren Klimaschutzkonzepte analysiert. Ergänzend werden Interviews mit VertreterInnen der Kommunen und der Schulen geführt.
Die Leitfragen sind:

  • Inwieweit werden Bildungsaktivitäten und -prozesse in der Klimaschutzarbeit der Kommune berücksichtigt?
  • Werden Schulen und Bildungszentren in diesen Prozess mit einbezogen?
  • Integrieren Schulen die Aktivitäten im Rahmen kommunaler Klimaschutzprozesse in den Unterricht?

2. Durchführung von Fokusgruppen / Analyse von Bildungsmaterialien
In zehn Kommunen werden Fokusgruppen gebildet, in denen sich KommunalvertreterInnen, Lehrkräfte und SchülerInnen austauschen. Gemeinsam identifizieren sie Faktoren, die für den Erfolg bzw. für das Scheitern von kommunaler Partizipation und Bildung für Klimaschutz entscheidend sind. Parallel dazu werden ausgewählte Unterrichtsmaterialien untersucht, um festzustellen, inwieweit diese auf den lokalen, kommunalen Handlungsbezug eingehen. Außerdem werden Experten aus den Feldern Didaktik/Lehrerbildung, Kommunalverwaltung und Partizipation befragt.

3. Durchführung von Reallaboren
Basierend auf den Ergebnissen der Fokusgruppe und der Analysen werden Projekte und Methoden entwickelt/modifiziert und in sechs Kommunen innerhalb eines Schuljahres erprobt.

4. Klimaschutz-Werkstätten für Lehrer und Klimaschutz-Manager
In drei Werkstätten werden die Ergebnisse des Projektes vorgestellt und diskutiert. Dazu werden die beteiligten Kommunen und andere interessierte Akteure eingeladen. In die Vorbereitung und Umsetzung dieser Werkstätten werden auch landesweite Einrichtungen (MInisterien, Energieagenturen, BNE-Agenturen, Akademien udn außerschulische Lernorte) eingebunden.

5. Entwicklung von Materialien und Handreichungen
Zur dauerhaften Verbreitung und Nutzung der Projektergebnisse werden Leitfäden entwickelt, wie die Kommune als Lernort für Klimaschutz genutzt werden kann. Außerdem werden Empfehlungen zur Gestaltung von Unterrichtsmaterialien formuliert, die lokale (kommunale) Fragestellungen aufnehmen.

6. Verbreitung der Ergebnisse über Regionaltagungen
Auf drei regionalen Fachtagungen im Bundesgebiet werden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.


Projektteam

  • Energie- und Umweltzentrum am Deister e. V., Springe-Eldagsen (Dirk Schröder-Brandi, Uwe Brockmann)
  • Kommunikation für Mensch & Umwelt, Hannover (Michael Danner)
  • Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e. V., Frankfurt (Annette Dieckmann)

Projektleitung: Dirk Schröder-Brandi


Dauer und Projektförderung

Das Projekt läuft von Januar 2016 bis Juni 2019.


Downloads

Projektbeschreibung

Zwischenberichte
Bericht vom 12.12.2016 (PDF)
Bericht vom 04.12.2017 (PDF)


Presse / Medien

ökopädNEWS, November 2017, Seiten 33-36 (PDF)
UmweltBriefe, Dezember 2017, Seite 12 (PDF)

Aktuelles

Umbau Haupthaus

Sechs Wochen lang ging es im e.u.[z.] erheblich lauter zu als üblich - das Erdgeschoss des H

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Unsere nächsten Termine

Fachtagungen Projekt LekoKli


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Kontakt

Dirk Schröder-Brandi (Projektleitung)
Energie- und Umweltzentrum am Deister e. V.
Zum Energie- und Umweltzentrum 1, 31832 Springe-Eldagsen
T: 05044 975-21,
schroeder-brandi@e-u-z.de

Michael Danner
Büro Kommunikation für Mensch & Umwelt
Umweltzentrum Hannover
Hausmannstraße 9-10, 30159 Hannover
T: 0511 1640315,
info@umweltkommunikation-danner.de


Förderung

Das Projekt wir von folgenden Institutionen gefördert:

DBU-logo.jpg

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
(DBU)

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Bingo Umweltstiftung
(Niedersachsen)
 

SUE_Logo.jpg

Stiftung Umwelt und Entwicklung
Nordrhein-Westfalen